Navi
13.01.2012 von Navi
unter Navigationssysteme
In vielen deutschen Autos sind Navigationsgeräte mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Egal ob man in seiner eigenen Stadt unterwegs ist oder fremde Orte besichtigt, das Navigationsgerätes immer mit dabei. In den letzten Jahren haben viele Hersteller das Kartenmaterial ständig aktualisiert und die Prozessoren der Geräte stark verbessert. Ebenso ist ein Trend zu beobachten, dass die Bildschirme der Navigationsgeräte immer größer werden.
Vorsicht bei der Größenwahl
Allerdings bringt die zunehmende Größe auch entscheidende Nachteile. Je größer das Gerät, desto mehr Fläche wird von der Scheibe verdeckt und somit kann es passieren, dass man sehr leicht einen Passanten am Straßenrand übersieht. Verschiedene Automobilclubs raten daher ihren Mitgliedern eher kleine Navigationsgeräte zu kaufen, da hierbei die Gefahr des Übersehens einer Person nicht so groß ist.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Der Navi Test zeigt, dass die Geräte in den letzten Jahren sehr viel billiger geworden sind. Dieser Trend zu billigen Geräten macht deutlich, dass die Konkurrenz durch Smartphones sehr groß ist. Die Navigationssoftware auf den Smartphones ist in der Regel kostenlos und genauso leistungsfähig – daher sank der Absatz von Navigationsgeräten in den letzten Jahren stark. Hersteller versuchen hierauf zu reagieren, indem sie das Navi mit verschiedenen Extras ausstatten. Besonders wichtig ist für Autofahrer ein aktuelles Kartenmaterial und eine hohe Geschwindigkeit bzw. Positionsgenauigkeit. Wer sich also ein Navigationsgerät zulegen möchte, der sollte sich vorher überlegen welche Strecken er bevorzugt fahren wird. Ebenso sollte man auf eventuelle Zusatzkosten achten, die bei einer Aktualisierung des Kartenmaterials entstehen können. Der eigentliche Preis für ein Navigationsgerät ist eher zweitrangig, da je nach Hersteller Folgekosten anfallen können. Ebenso sollte man sich nicht durch niedrige Preise locken lassen, sondern eher beachten welche Qualität das Navi mitbringt.
Zusätzliche Extras wie Sprachsteuerung können von großem Nutzen sein. Man sollte diese allerdings vorab ausprobieren. Bei einigen Navigationsgeräten ist die Sprachsteuerung nicht von guter Qualität. Wer hierbei verschiedene Testberichte liest und Vergleiche anstellt, der kann sicher sein, dass er auch das passende Navi kauft. Hier gibt es noch mehr Infos: www.navi-test.com
IMG: Stephen VanHorn – Fotolia
Hilfreiche Navis von Conrad.de
03.08.2011 von Navi
unter Feste oder Mobile Navis
In welches Auto man auch steigt heutzutage, fast überall wird man ein elektronisches Navigationssystem vorfinden. Sollte dies im eigenen Fahrzeug noch nicht der Fall sein, dann wird es so langsam, aber sicher Zeit, auch diesen Zustand zu ändern. Schließlich bietet solch ein Navigationsgerät so einige Vorteile, auf die man ohne bislang verzichten muss.
Vorteile von Navigationssystemen
Primär geht es dabei natürlich darum, mit dem Auto so schnell wie möglich ans richtige Ziel zu kommen, ohne dabei vom richtigen Weg abzukommen. Doch das Navi kann darüber hinaus auch noch mit einigen anderen nützlichen Funktionen aufwarten. So zeigt es einem, wann man in etwa am Bestimmungsort ankommen wird, was die allgemeine Planung deutlich erleichtert. Auch Staus können moderne Handys förmlich „riechen“ und leiten einen dann automatisch auf andere Strecken um, auf denen der Verkehr noch ohne Probleme fließt.
Alles eine Frage des Geldes
Je nachdem, auf was für Features und Funktionen man persönlich Wert legt, wird auch der Preis des passenden Navis ausfallen. Geschenkt gibt es bekanntlich nichts, aber wer sich bereits mit einem soliden Gerät zufrieden gibt, das über alle Grundfunktionen verfügt, der hat durchaus die Chance, relativ preisgünstig davonzukommen. Umgekehrt muss man für die neuesten High End Navis natürlich ein wenig mehr Geld einplanen. Geräte aller Preiskategorien kann man im Online Shop von www.conrad.de finden. Dort sind Modelle aller führenden Hersteller vertreten, angefangen bei Navigon über Falk bis hin zu TomTom. So hat man die maximale Auswahl und kann nun in aller Ruhe selbst auswählen, für welches der Geräte man sich im Endeffekt entscheiden möchte.
Bildquelle: Olaru Radian-Alexandru – Fotolia
Navigation auf dem Handy nutzen
03.08.2011 von Navi
unter Handy | Smartphones
Navigation im eigenen Fahrzeug ist ein spannendes Thema. Noch vor wenigen Jahren hätte man das Ganze für absolute Zukunftsmusik gehalten, doch es hat sich gezeigt, dass die technische Entwicklung doch dermaßen schnell vonstatten geht, dass wir uns heute schon an derartigen Geräten erfreuen können.
Praktischer Begleiter
Für viele Menschen ist es inzwischen schon gar nichts wirklich Besonderes mehr, denn sie nutzen das Navigationsgerät praktisch täglich oder doch zumindest mehrmals im Monat, wenn es mal wieder in eine unbekannte Gegend geht. Gerade dann ist ein Navi natürlich besonders praktisch, damit man sich nicht aus Versehen verfährt. Aber auch generell ist es eine tolle Sache, wenn man zum Beispiel immer angezeigt bekommt, wie viele Kilometer oder Minuten es noch bis zum angepeilten Ziel sind.
Navi App für das Handy
Nicht jeder jedoch hat Lust, für ein externes Navi extra einige hundert Euro auszugeben. Es gibt zwar auch schon günstigere Modelle, aber hier weiß man dann auch nicht so recht, wie es um die Qualität bestellt ist. Es gibt jedoch seit einiger Zeit eine mehr als spannende Alternative: Die Navigation auf einem Mobiltelefon. Ob man sich nun für ein LG Dual Core Handy; entscheidet oder für ein Modell eines anderen Herstellers, das ist gar nicht einmal mehr so entscheidend. Entsprechende Navi Apps kann man inzwischen für viele Modelle herunterladen und dann wird das Smartphone ganz einfach und kurzerhand zum Navi umfunktioniert. In der Regel erfolgt die Befestigung des Gerätes an der Windschutzscheibe, ganz genauso wie es bei einem externen Navi auch der Fall ist. Insgesamt also eine runde Sache.
Image: ilro – Fotolia
Falk Vision 700, 600 und 500 im Überblick
22.06.2011 von Navi
unter Navigationssysteme
Die United Navigation GmbH vertreibt mit der Marke Falk und Becker bereits seit einiger Zeit Navigationssysteme der beiden Hersteller unter einem Dach. Grund genug sich einmal näher mit den Topmodellen aus dem Hause von Falk zu beschäftigen. Im inoffiziellen Falk Forum find Die Navigationssysteme der Falk Vision Serie, darunter das Falk Vision 700, 600 und das Falk Vision 500. Die Navis unterscheiden sich nur geringfügig und sind bereits ab ca. 190 Euro erhältlich. Welche genauen Unterschiede es bei den Modellen gibt, erfahrt Ihr im Falk Forum.
Funktionen & Details der Falk Navigationsgeräte
Neben einer Bluetooth Freisprecheinrichtung können die Navigationsgeräte vor allem optisch einiges bieten. Neben 3D-Gebäude und 3D-Gelände werden zahlreiche statische Bilder realitätsnah dargestellt (Echt . Das Falk Vision 700 besitzt sogar die Funktion Luftbilder. Mit der kann der Nutzer mithilfe von Satellitenbildern navigiert werden. Das bringt einen enormen Vorteil mit sich. Der Nutzer sieht grüne Flächen, Häuserblocks, Seen oder ähnliche Dinge, direkt auf dem Navigationssystem. Außerdem können die Navigationssysteme via Sprachsteuerung bedient werden. Wer also gerne die Hände am Lenkrad lassen will und nicht aufs Navigationssystem tippen möchte, für denjenigen sind die Falk Vision Modelle eine gelungene Alternative.
Tests vom Falk Vision 700 und 500
Das Falk Vision 700 wurde von Stiftung Warentest für „gut“ befunden mit der Testnote 2,2. Damit war das Falk Navigationsgerät im Test auf dem vordersten Platz. Die Test & Kauf Zeitschrift von Chip testete ebenfalls das Navi und gab dem Gerät sogar die Note 1,8.
Das Falk Vision 500 wurde vom navi-magazin für „gut bis sehr gut“ befunden. Auch der kleine Bruder kann den Notendurchschnitt oben halten.
Bild: V. Yakobchuk- Fotolia
Navi mit IQ – TomTom XL Live Europe Style Edition
23.02.2011 von Navi
unter Feste oder Mobile Navis
Wer auf der Suche nach einem neuen Gerät für die Auto-Navigation ist, wird mittlerweile mit dem umfangreichen Angebot überrascht. Oft sind es die Kleinigkeiten, die im Endeffekt den Ausschlag für oder gegen ein Produkt geben. Beim TomTom XL Live Europe Style Edition ist diese “Kleinigkeit” eine zusätzliche Halterung, die der Verpackung beiliegt. Damit ist eine Befestigung an den Lüftungsschlitzen im Armaturenbrett möglich. Eine freie Sicht durch die Windschutzscheibe wird somit Realität.
Technische Details
Darüber hinaus verfügt das TomTom XL Live Europe Style Edition über folgende technische Details: Das Display ist mit 11 cm groß und übersichtlich gestaltet. Mitgeliefert wird das Kartenmaterial für die Navigation in 42 Ländern Europas. Dazu gehören Karten West- und Osteuropas. Mit Hilfe von der Aktualitätsgarantie kann das Kartenmaterial innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf ohne Zusatzkosten auf den aktuellsten Stand gebracht werden. Im ersten Jahr ist der HD Traffic Informationsservice ebenso kostenlos inbegriffen. Im Anschluss lässt sich eine kostenpflichtige Verlängerung des Service erwerben. Auf Wunsch kann auch auf die Radarkameradatenbank von Hersteller TomTom zugegriffen werden. Der Fahrspurassistent gewährt unterwegs immer eine gute Übersicht. Dies gilt insbesondere bei unübersichtlichen Situationen in Großstädten und Autobahnkreuzen. Selbstverständlich ist auch die neueste TomTom Technologie in Form der IQ Routes bereits enthalten. Damit werden anhand der tatsächlich gemessenen Durschnittsgeschwindigkeit je nach Wochentag und Uhrzeit geeignete Routen ausgewählt. Dies ermöglicht nachgewiesenermaßen bei 35 % aller Fälle eine Fahrweise, die der eines Ortskundigen vergleichbar ist. Die integrierte Text-to-Speech-Technologie bietet die Option, Straßennamen laut ansagen zu lassen lassen. Das mühsame Entziffern während der Fahrt entfällt somit.
Weitere technische Details sind: Lithium-Ionen-Akku, integriertes Lautsprechersystem, Tag- und Nachtmodus sowie Kompatibilität mit Windows und Mac-Software.
Das TomTom XL Live Europe Style Edition im Praxiseinsatz
Die Montage gelingt schnell und einfach. Technisches Grundlagen- oder sogar Expertenwissen ist dafür nicht notwendig. Das Kartenmaterial in gewohnter TomTom-Qualität und die zugehörige Live-Technologie (z. B. IQ-Routes) machen die Navigation einfacher und gefühlt besser. Für den vergleichsweise hohen Preis sind aber verhältnismäßig wenig Extras integriert. So wird der versierte Nutzer eine Bluetooth-Funktion mit Sicherheit vermissen. Leider kosten verschiedene Zusatzdienste für die Navigation nach den ersten kostenlosen (und im Kaufpreis mitbezahlten) Monaten recht viel. Der Bildschirm zeigt bei Minustemperaturen verschiedene Schwächen. Dazu gehört insbesondere eine verzögerte Reaktion. Dies wirkt sich nachteilig auf die Navigation aus.
Fazit
Alles in allem ist das Navi TomTom XL Live Europe Style Edition ein Produkt, was dem versierten TomTom-Nutzer sicher gute Dienste leistet. Dennoch bezahlt man bei diesem Navigationsgerät auch immer den bekannten Namen mit. Letztendlich ist dies dann eine Frage der Prioritäten.
Foto: TomTom
Mobile Navigationssysteme: Freiheit für überall
26.03.2010 von
unter Features Articles Navigation, Feste oder Mobile Navis, Tipps
Sie sind stark im Kommen und finden Nachfrage in mehr Segmenten: Die mobilen Navigationssysteme. Lesen Sie mehr über die kleinen Alltagshelfer.
Mobile Navis vs. Festeinbau-Navis
Es ist fast schon ein wenig paradox. Die festen Navigationssysteme, die Autohersteller in Ihre Produkte verbauen, sind rund zehnfach so teuer, wie ihre mobilen Kollegen. Denn die Kosten dieser kleinen Helfer beginnen schon ab 150 Euro, ein meilenweiter Unterschied also. Das ist eines der Gründe, warum die mobilen Finder sich so hervorragend verkaufen.
Es gibt genau zwei Gründe, die für den Kauf eines mobilen Systems sprechen. Erstens ist es der vergleichsweise unschlagbare Preis und zweitens die Flexibilität. Die Geräte lassen sich überall hin mitnehmen. Selbst Fussgänger und Radfahrer haben etwas von mobiler Navigation. Zu den Vorzügen von festen Navigationssystemen gehören der bessere GPS-Empfang, grössere Displays und ein freies Cockpit während der Fahrt.
Mobile Navigationssysteme: Ganz neue Bereiche der Anwendung
Navigationsgeräte haben bisher die häufigste Anwendung in Fahrzeugen erfahren dürfen. Heutzutage haben fallende Preise und neue Technologie einen Trend eingeläutet, der es den Geräten erlaubt, auch in anderen Bereichen zur Anwendung zur kommen. Nicht nur fürs Wandern sind mobile Navis äusserst interessant, sondern auch beim Joggen und Radfahren. Um diesen Anwendungsbereich für Nutzer erschliessbar zu machen, kann man entweder auf Handys oder herkömmliche PDA’s zurückgreifen. Man sollte hier jedoch aufpassen. Bei diesen Geräte ist es oft so, dass eine Gebühr je berechneter Route anfällt. Auch ist die Navigation durch das kleinere Display und je nach Bedienung nicht so einfach, wie bei herkömmlichen GPS-Geräten. Die höheren Kosten können sich vor allem dann niederschlagen, wenn man sich im Ausland aufhält. Man sollte sein Handy oder PDA also zur Navigation nur selten nutzen. Viele Handys sind in der Lage, Navigation via Software anzubieten, man brauch sich also kein neues Gerät kaufen. Die Karten lassen sich bequem auf der Speicherkarte des Geräts aufbewahren. Auch wenn man für die Karten eine einmalige Gebühr entrichten muss, so kann man die Navigation täglich kostenfrei nutzen. Ganz anders ist es bei Smartphones der neuesten Generation wie dem iPhone. Hier sind die Karten bereits ab Werk auf dem Gerät installiert. Die Navigation ist auch kostenlos und es fallen lediglich die üblichen Datengebühren pro Minute des Providers an. Aus diesem Grunde sollte man bei Abschluss eines solchen Vertrages (z.B. Mit einem iPhone) darauf achten, einen Flaterate-Tarif zu buchen, denn ohne verfliegt der Sinn und Spass an der Sache.
Mobile Navigationssysteme: Augen auf, Poweruser!
Nutzt man Navigationsgeräte häufiger, sollte man von Smartphones, PDA’s usw. absehen und sich einen vollwertigen Navi zulegen, denn der bietet wertvolle Zusatzinfos wie Stauinfos an. Ebenfalls kann man sagen, dass die Menüführung, die Bedienung und allgemeine Handhabung wesentlich intuitiver und benutzerfreundlicher sind. Natürlich haben Standalone-Geräte dieser Klasse ihren Preis. Dafür erhält man jedoch ein Navi-Komplettpaket, das sich für jeden Autofahrer lohnen wird.
Fazit: Auf die eigenen Wünsche kommt es an
Wer von nun an mit einem mobilen Navi unterwegs sein möchte, sollte sich überlegen, worauf er Wert legt. Möchte man seine Karten lokal speichern oder verwendet man die Navigation so selten, dass man sich diese ab und an gegen eine Gebühr laden kann? Die Häufigkeit der Nutzung und die Art der Verwendung (im Auto, zu Fuss, beim Joggen) sind entscheidende Kauf-und Entscheidungskriterien.
Bildquelle: Mobile Navigation-Foto © Nevermore – Fotolia.com
GPS: Leitende Technologie
05.03.2010 von
unter Features Articles Navigation, GPS
GPS ist die Technologie, die im wahrsten Sinne des Wortes die Massen bewegt. Ein Bündel aus Satelliten ermöglicht die bequeme Navigation, und das weltweit. Lesen Sie hier mehr über die Technologie.
Satellitengestützte Navigation
“GPS” ist eine Abkürzung für “Global Positioning System” oder auf deutsch: Globales Positionierungssystem. Es ist eine Technologie bestehend aus Satelliten im All, die ständig Positionsdaten auf die Erde beamen. Es wurde ursprünglich vom amerikanischen Verteidigungsministerium entwickelt und ist heute eine Art Massentechnologie. Das GPS-System besteht aus 24 Satelliten, von denen 21 im Betrieb sind und 3 davon als Ersatzsatelliten fungieren. Die Satelliten schweben hoch über der Erde, denn befinden sich in 20.000 Metern Höhe. Die Daten, welche die Satelliten aussenden können mittels GPS-fähigen Geräten, so genannten Navigationsgeräten empfangen werden. Diese Daten enthalten kodierte Information darüber, wo sich der User gerade aufhält. Die Aufgabe der Navigationsgeräte ist es nun also, diese Daten zu entschlüsseln und dem User verständlich darzustellen. Das Besondere an GPS ist, dass es unabhängig ist von Licht – und Sichtverhältnissen ist, es also auch dort eingesetzt werden kann, wo herkömmliche Orientierungsverfahren nicht mehr zu gebrauchen sind.
Akkurate Navigation
Seit dem Jahr 2000 steht die Technik nun also auch für den Otto-Normalverbraucher zur Verfügung. Auch wenn es sich bei GPS, um eine hochpräzise Navigation handelt, wurde für zivile Zwecke die Navigationsgenauigkeit um ca. 10 Meter “gedrosselt”. Moderne Navigationsgeräte wie z.B. PDA’s, Laptops und Smartphones können mit den GPS-Signalen umgehen und erleichtern Benutzern somit den Alltag auf den Strassen dieser Welt. Die Anwendungsgebiete von GPS-Satelliten erschöpft sich jedoch nicht in der zivilen Navigation. So können die Satelliten auch zum Aufspüren atomarer Gefahren verwendet werden. Dies wird ermöglicht durch spezielle Infrarot-Sensoren.
GPS: Eingesetzt für die Navigation in Autos
Egal, wo GPS auch zum Einsatz kommt, nirgendwo kommt sie stärker zum Einsatz als in Autos. Das liegt zum einen auch daran, dass die Navigationsgeräte sehr preiswert geworden sind. Jedoch können sich nicht nur Autofahrer über den Fahrkomfort freuen und so kommen auch mehr und mehr Fussgänger und Radfahrer in den Genuss der mobilen Zielführung. Das iPhone stellt eines der besten Beispiele hierfür dar. Das mit einem GPS-Empfänger ausgestattete Gerät ist nicht nur ein mobiles Navigationsgerät, es verfügt auch über eine vorinstallierte globale Karte: Google Maps. Geräte dieser Klasse sind es, die heutzutage den Fortschritt von GPS ermöglichen und dynamisch halten.
Geocoaching wird zum neuen Trendsport
Im Zuge der GPS-Verbreitung gewinnt ein neuer “Sport” immer mehr an Bedeutung: Das Geocoaching. Hierbei handelt es sich um ein Spiel, bei dem Gegenstände in Plastikbehältern aufbewahrt und in der freien Natur oder in urbanen Gebieten versteckt werden. Die GPS-Daten, die Auskunft darüber geben, wo sich der Gegenstand befindet, werden dann online veröffentlicht. Alsdann machen sich die Spieler daran, die Gegenstände zu finden. In der Plastiktüte finden sich ein Logbuch, in das es sich gilt einzutragen. Das Geocoaching wird stetig beliebter.
Fazit: Komfort, Komfort, Komfort
GPS hat die Massen im Griff und hilft tagtäglich bei der Bewältigung der Alltagsnavigation. Dabei bietet GPS präzise Navigation und nimmt somit dem Menschen viel Arbeit ab. Moderne GPS-Geräte mit ihren immer innovativeren Funktionen bescheren GPS auch weiterhin eine hohe Beliebtheit.
Bildquelle: GPS-Satellit – Foto © Andrea Danti – Fotolia.com
Galileo: Neue Navigationstechnologie
25.01.2010 von
unter Features Articles Navigation, GPS
Das Projekt Galileo soll die mobile Navigation wie wir sie heute kennen auf ein neues Level heben. Was genau sich hinter Galileo verbirgt lesen Sie hier bei uns.
Galileo: Satelitten-Grossprojekt
Das Projekt Galileo wird getragen von der EU. Finanziert wird das Projekt zum grossen Teil von Deutschland, Italien, Frankreich und dem Vereinigten Königreich. Ausserdem sind die Länder China, Indien, Israel und weitere an der Finanzierung beteiligt. Insgesamt kommt das Projekt auf mehrere Millionen Euro. Um ein solch grosses Projekt realisieren zu können, werden in etwa 30 Satelliten ins All geschossen. Wenn man Galileo mit anderen Technologien vergleicht, kommen das US-amerikanische NAVSTAR-GSP oder das russische GLONASS-System diesem am nächsten. Dabei ist lediglich ein ziviler und kein militärischer Gebrauch geplant. Das Projekt ist gegliedert in 3 Teile. Im 4. Teil soll System dann live gehen. Da das Projekt sich noch in der Planung befindet, ist dieses noch in der Phase 1 und 2. Um das System ausgiebig zu testen, werden Testsatelliten ins All geschossen und dort bereits in den ersten Betrieb genommen. In der 3. Stufe soll das System dann finalisiert werden. Die geschätzten Kosten pro Jahr sollen sich auf 220 Mill. Dollar belaufen.
Galileo: GPS3 als neue technische Grundlage
Als Dreh-und Angelpunkt der Technik soll das GPS3 fungieren. Es soll über eine bessere Abdeckung verfügen, da 15 der 30 Satelliten stets verfügbar sein sollen. Alles in allem soll es 5 verschieden Dienste geben, die mit Galileo nutzbar gemacht werden sollen. Zum einen gibt es da die offenen Dienste, die jedem frei verfügbar sein sollen. Lediglich ein Empfänger wird benötigt, um die Signale empfangen zu können. Kostenlose Positionsbestimmung gehört zu den offenen jedem frei zugänglichen Diensten. Dann gibt es noch die kommerziellen Services, welche nur einem geschlossenen Kreis verfügbar gemacht werden. Eine Gebühr wird fällig, möchte man Zugang zu diesem Service-Bereich erhalten. Da der kommerzielle Bereich ein sensiblerer ist der Öffentliche, ist dieser auf ständige Verfügbarkeit und höchste Zuverlässigkeit angewiesen, da beispielsweise die Flugsicherung diesen Bereich nutzen könnte. Die regulierten Dienste gehören der Polizei, Rettungsdiensten und dem Militär und werden auch nur von diesen Parteien genutzt. Der Bereich der Such-und Rettungsdienste gehört schliesslich auch zu den relevanten Bereichen.
Fazit: Bye Bye, good old GPS?
Man wird sehen, inwieweit Galileo von der Allgemeinheit angenommen und genutzt wird. Ohne Zweifel handelt es sich um eine technische Verbesserung im Vergleich zu GPS. Ob es dann tatsächlich zu einer vollständigen Ablösung von GPS oder einer side-by-side Lösung führen wird, bleibt abzuwarten
Bildquelle: Galileo-Foto © cristimatei – Fotolia.com
Festeinbau-Navigationsysteme: Teure Alternative
24.01.2010 von
unter Features Articles Navigation, Feste oder Mobile Navis, Tipps
Einige Hersteller meinen, es sei unumgänglich, ein Festeinbau-Navi im Auto zu haben. Dabei gibt es mittlerweile viele Autohersteller, die bei ab einer bestimmten Preisklasse die Navis ab Werk mitverbauen und serienmässig anbieten. Diese Navis sind zwar nicht billig, bieten aber so manche Vorzüge. Lesen Sie hier mehr.
Perfekt aufeinander abgestimmtes Navi im Auto
Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Autobauern und Navigationsherstellern, wurden die Navis mit den Jahren immer besser eingebettet in die technische Infrastruktur der Autohersteller. Das Navis arbeitet somit mit perfekt mit der Sensorik des Autos zusammen und ist optimal auf diese abgestimmt. In der Regel erhält man stets ein Navis, das sich auf dem neuesten Stand der Technik befindet und zumeist fehlerfrei arbeitet.
Festeinbau Navigationssysteme: Die Vorteile
Im Gegensatz zum mobilen Navigationssystem bieten die festeingebauten Brüder einige Vorteile. Man kann das System beispielsweise so gut wie nicht klauen, da sie fest in das Cockpit eingebaut sind, was bei mobilen Geräten nicht der Fall ist. Ebenfalls ist der Empfang besser und somit auch in Tunneln und Schluchten besser als bei den mobilen Kollegen. Das liegt daran, dass das Navi sich ebenfalls die Empfangsstelle des Autoradios zunutze macht und bei Empfangsstörungen auf diese ausweichen kann. Darüber hinaus ist die Bedienung sehr einfach, da das System oft über das Lenkrad und/oder das Autoradio bedient werden können. Es entfällt das lästige Tippen auf einem Touchscreen, so wie es bei mobilen Systemen der Fall ist. Das Gerät ist fest verbaut und muss nicht umständlich eingebaut, positioniert und wieder herausgenommen werden. Alles in allem bieten feste Navis also ein Plus an Komfort. Manche Systeme ermöglichen sogar das Ansteuern des Navis via Sprache, wie es bei manchen Autos von Audi der Fall ist. Dies erhöht auch während der Fahrt die Sicherheit, da sich der Fahrer voll und ganz auf die Strasse konzentrieren kann, falls er sich entschliesst, die Route zu ändern.
Fazit: Festeinbau für mehr Sicherheit
Ein ultimatives Argument für diese Navis ist sicherlich das Plus an Sicherheit. Aber das Mehr an Komfort ist nicht zu verachten. Natürlich kostet das Ganze ein wenig mehr als die mobilen Geräte. Man muss beim Kauf abwägen, worauf man mehr Wert legt.
Bildquelle: Festeinbau-Navi-Foto © SREEDHAR YEDLAPATI – Fotolia.com
Becker: Deutscher Navi-Hersteller
06.01.2010 von
unter Features Articles Navigation, Feste oder Mobile Navis, GPS, Tipps
Becker ist ein Unternehmen, das von Tradition geprägt ist. Der Navigationsgerätehersteller ist bekannt für seine technisch hochwertigen Produkte. Lesen Sie mehr über Becker.
Zur Geschichte des Unternehmens
Das Unternehmen wurde 1949 in Deutschland gegründet und stellte sich auf als Hersteller von Navigationsgeräten. Das 3300 Mitarbeiter fassende Unternehmen setzt jährlich 1,4 Milliarden Euro um. Mit einem Umsatz dieser Grössenordnung gehört das Unternehmen zu den wichtigen Playern auf dem Navigationsmarkt. Der US-Konzern Harman International hat das Unternehmen 1995 aufgekauft. Becker entwickelt neben seinen Navi-Geräten ausserdem Geräte zur Unterhaltung. Das Unternehmen exportiert heute weltweit. Vor allem Fernost ist ein beliebtes Exportziel.
Hauptgeschäft Navigation
Das Unternehmen hat sein Geschäft segmentiert in die zwei Bereiche “Mobile Navigation” und “Car Navigation”. Der erste Bereich ist hauptsächlich dem PKW-Segment gewidmet. Extras wie die “One-Shot-Sprachsteuerung”, Kartenmaterial für 42 EU-Länder und 4 GB Speicher gehören hier zu den Highlights. Auch Extras wie die 3D-Ansicht von Städten, Geländelandschaften und Sehenswürdigkeiten fehlen nicht.
Fest eingebaute Navigation
Das Unternehmen bietet Navigation via Autoradio an. Der Nachteil dabei ist das äusserst kleine Display; der Vorteil, dass kein Anbringen von zusätzlicher (wackeliger) Hardware nötig ist. Weiterer Nachteil ist, dass man auf detailreiche Darstellungen verzichten muss. Die Navigation beschränkt sich auf das Notwendigste, was der Navigation an sich keinen Nachteil einbringen dürfte. Auf der anderen Seite schlucken die Radios SIM-Karten zum Ansteuern dieser. Auch können Sie ihren iPod problemlos anschliessen und nutzen. Mp3-Player und eine eingebaute Warnung über Geschwindigkeitsüberschreitungen gehören ebenfalls zu den Bonbons. Die Testergebnisse der Geräte konnten im Schnitt überzeugen und vielen durchaus positiv bis sehr positiv aus. Hierbei wird besonders die Grafik hervorgehoben und gelobt.
Fazit: Tolle Geräte
Von Testberichten und Erfahrungen der User lässt sich ableiten, dass es sich bei Becker-Geräten um qualitativ hochwertige Produkte handelt, von denen einige sogar bereits Testsieger waren.
Bildquelle: Becker-Logo © Becker
