GPS: Leitende Technologie

GPS-Satellit - Foto © Andrea Danti - Fotolia.comGPS ist die Technologie, die im wahrsten Sinne des Wortes die Massen bewegt. Ein Bündel aus Satelliten ermöglicht die bequeme Navigation, und das weltweit. Lesen Sie hier mehr über die Technologie.

Satellitengestützte Navigation

“GPS” ist eine Abkürzung für “Global Positioning System” oder auf deutsch: Globales Positionierungssystem. Es ist eine Technologie bestehend aus Satelliten im All, die ständig Positionsdaten auf die Erde beamen. Es wurde ursprünglich vom amerikanischen Verteidigungsministerium entwickelt und ist heute eine Art Massentechnologie. Das GPS-System besteht aus 24 Satelliten, von denen 21 im Betrieb sind und 3 davon als Ersatzsatelliten fungieren. Die Satelliten schweben hoch über der Erde, denn befinden sich in 20.000 Metern Höhe. Die Daten, welche die Satelliten aussenden können mittels GPS-fähigen Geräten, so genannten Navigationsgeräten empfangen werden. Diese Daten enthalten kodierte Information darüber, wo sich der User gerade aufhält. Die Aufgabe der Navigationsgeräte ist es nun also, diese Daten zu entschlüsseln und dem User verständlich darzustellen. Das Besondere an GPS ist, dass es unabhängig ist von Licht – und Sichtverhältnissen ist, es also auch dort eingesetzt werden kann, wo herkömmliche Orientierungsverfahren nicht mehr zu gebrauchen sind.

Akkurate Navigation

Seit dem Jahr 2000 steht die Technik nun also auch für den Otto-Normalverbraucher zur Verfügung. Auch wenn es sich bei GPS, um eine hochpräzise Navigation handelt, wurde für zivile Zwecke die Navigationsgenauigkeit um ca. 10 Meter “gedrosselt”. Moderne Navigationsgeräte wie z.B. PDA’s, Laptops und Smartphones können mit den GPS-Signalen umgehen und erleichtern Benutzern somit den Alltag auf den Strassen dieser Welt. Die Anwendungsgebiete von GPS-Satelliten erschöpft sich jedoch nicht in der zivilen Navigation. So können die Satelliten auch zum Aufspüren atomarer Gefahren verwendet werden. Dies wird ermöglicht durch spezielle Infrarot-Sensoren.

GPS: Eingesetzt für die Navigation in Autos

Egal, wo GPS auch zum Einsatz kommt, nirgendwo kommt sie stärker zum Einsatz als in Autos. Das liegt zum einen auch daran, dass die Navigationsgeräte sehr preiswert geworden sind. Jedoch können sich nicht nur Autofahrer über den Fahrkomfort freuen und so kommen auch mehr und mehr Fussgänger und Radfahrer in den Genuss der mobilen Zielführung. Das iPhone stellt eines der besten Beispiele hierfür dar. Das mit einem GPS-Empfänger ausgestattete Gerät ist nicht nur ein mobiles Navigationsgerät, es verfügt auch über eine vorinstallierte globale Karte: Google Maps. Geräte dieser Klasse sind es, die heutzutage den Fortschritt von GPS ermöglichen und dynamisch halten.

Geocoaching wird zum neuen Trendsport

Im Zuge der GPS-Verbreitung gewinnt ein neuer “Sport” immer mehr an Bedeutung: Das Geocoaching. Hierbei handelt es sich um ein Spiel, bei dem Gegenstände in Plastikbehältern aufbewahrt und in der freien Natur oder in urbanen Gebieten versteckt werden. Die GPS-Daten, die Auskunft darüber geben, wo sich der Gegenstand befindet, werden dann online veröffentlicht. Alsdann machen sich die Spieler daran, die Gegenstände zu finden. In der Plastiktüte finden sich ein Logbuch, in das es sich gilt einzutragen. Das Geocoaching wird stetig beliebter.

Fazit: Komfort, Komfort, Komfort

GPS hat die Massen im Griff und hilft tagtäglich bei der Bewältigung der Alltagsnavigation. Dabei bietet GPS präzise Navigation und nimmt somit dem Menschen viel Arbeit ab. Moderne GPS-Geräte mit ihren immer innovativeren Funktionen bescheren GPS auch weiterhin eine hohe Beliebtheit.

Bildquelle: GPS-Satellit – Foto © Andrea Danti – Fotolia.com

Galileo: Neue Navigationstechnologie

Galileo-Foto © cristimatei - Fotolia.comDas Projekt Galileo soll die mobile Navigation wie wir sie heute kennen auf ein neues Level heben. Was genau sich hinter Galileo verbirgt lesen Sie hier bei uns.

Galileo: Satelitten-Grossprojekt

Das Projekt Galileo wird getragen von der EU. Finanziert wird das Projekt zum grossen Teil von Deutschland, Italien, Frankreich und dem Vereinigten Königreich. Ausserdem sind die Länder China, Indien, Israel und weitere an der Finanzierung beteiligt. Insgesamt kommt das Projekt auf mehrere Millionen Euro. Um ein solch grosses Projekt realisieren zu können, werden in etwa 30 Satelliten ins All geschossen. Wenn man Galileo mit anderen Technologien vergleicht, kommen das US-amerikanische NAVSTAR-GSP oder das russische GLONASS-System diesem am nächsten. Dabei ist lediglich ein ziviler und kein militärischer Gebrauch geplant. Das Projekt ist gegliedert in 3 Teile. Im 4. Teil soll System dann live gehen. Da das Projekt sich noch in der Planung befindet, ist dieses noch in der Phase 1 und 2. Um das System ausgiebig zu testen, werden Testsatelliten ins All geschossen und dort bereits in den ersten Betrieb genommen. In der 3. Stufe soll das System dann finalisiert werden. Die geschätzten Kosten pro Jahr sollen sich auf 220 Mill. Dollar belaufen.

Galileo: GPS3 als neue technische Grundlage

Als Dreh-und Angelpunkt der Technik soll das GPS3 fungieren. Es soll über eine bessere Abdeckung verfügen, da 15 der 30 Satelliten stets verfügbar sein sollen. Alles in allem soll es 5 verschieden Dienste geben, die mit Galileo nutzbar gemacht werden sollen. Zum einen gibt es da die offenen Dienste, die jedem frei verfügbar sein sollen. Lediglich ein Empfänger wird benötigt, um die Signale empfangen zu können. Kostenlose Positionsbestimmung gehört zu den offenen jedem frei zugänglichen Diensten. Dann gibt es noch die kommerziellen Services, welche nur einem geschlossenen Kreis verfügbar gemacht werden. Eine Gebühr wird fällig, möchte man Zugang zu diesem Service-Bereich erhalten. Da der kommerzielle Bereich ein sensiblerer ist der Öffentliche, ist dieser auf ständige Verfügbarkeit und höchste Zuverlässigkeit angewiesen, da beispielsweise die Flugsicherung diesen Bereich nutzen könnte. Die regulierten Dienste gehören der Polizei, Rettungsdiensten und dem Militär und werden auch nur von diesen Parteien genutzt. Der Bereich der Such-und Rettungsdienste gehört schliesslich auch zu den relevanten Bereichen.

Fazit: Bye Bye, good old GPS?

Man wird sehen, inwieweit Galileo von der Allgemeinheit angenommen und genutzt wird. Ohne Zweifel handelt es sich um eine technische Verbesserung im Vergleich zu GPS. Ob es dann tatsächlich zu einer vollständigen Ablösung von GPS oder einer side-by-side Lösung führen wird, bleibt abzuwarten

Bildquelle: Galileo-Foto © cristimatei – Fotolia.com

Becker: Deutscher Navi-Hersteller

Becker-Logo © BeckerBecker ist ein Unternehmen, das von Tradition geprägt ist. Der Navigationsgerätehersteller ist bekannt für seine technisch hochwertigen Produkte. Lesen Sie mehr über Becker.

Zur Geschichte des Unternehmens

Das Unternehmen wurde 1949 in Deutschland gegründet und stellte sich auf als Hersteller von Navigationsgeräten. Das 3300 Mitarbeiter fassende Unternehmen setzt jährlich 1,4 Milliarden Euro um. Mit einem Umsatz dieser Grössenordnung gehört das Unternehmen zu den wichtigen Playern auf dem Navigationsmarkt. Der US-Konzern Harman International hat das Unternehmen 1995 aufgekauft. Becker entwickelt neben seinen Navi-Geräten ausserdem Geräte zur Unterhaltung. Das Unternehmen exportiert heute weltweit. Vor allem Fernost ist ein beliebtes Exportziel.

Hauptgeschäft Navigation

Das Unternehmen hat sein Geschäft segmentiert in die zwei Bereiche “Mobile Navigation” und “Car Navigation”. Der erste Bereich ist hauptsächlich dem PKW-Segment gewidmet. Extras wie die “One-Shot-Sprachsteuerung”, Kartenmaterial für 42 EU-Länder und 4 GB Speicher gehören hier zu den Highlights. Auch Extras wie die 3D-Ansicht von Städten, Geländelandschaften und Sehenswürdigkeiten fehlen nicht.

Fest eingebaute Navigation

Das Unternehmen bietet Navigation via Autoradio an. Der Nachteil dabei ist das äusserst kleine Display; der Vorteil, dass kein Anbringen von zusätzlicher (wackeliger) Hardware nötig ist. Weiterer Nachteil ist, dass man auf detailreiche Darstellungen verzichten muss. Die Navigation beschränkt sich auf das Notwendigste, was der Navigation an sich keinen Nachteil einbringen dürfte. Auf der anderen Seite schlucken die Radios SIM-Karten zum Ansteuern dieser. Auch können Sie ihren iPod problemlos anschliessen und nutzen. Mp3-Player und eine eingebaute Warnung über Geschwindigkeitsüberschreitungen gehören ebenfalls zu den Bonbons. Die Testergebnisse der Geräte konnten im Schnitt überzeugen und vielen durchaus positiv bis sehr positiv aus. Hierbei wird besonders die Grafik hervorgehoben und gelobt.

Fazit: Tolle Geräte

Von Testberichten und Erfahrungen der User lässt sich ableiten, dass es sich bei Becker-Geräten um qualitativ hochwertige Produkte handelt, von denen einige sogar bereits Testsieger waren.

Bildquelle: Becker-Logo © Becker

GPS Navigationssysteme

GPS (Global Positioning System) erhalten Infos von Satelliten © cristimatei - Fotolia.comBei GPS Navigationssystemen wird ein globales Navigationssatellitensystem für die Positionsbestimmung und die Zeitmessung verwendet.

Die alte Technologie neu eingesetzt: GPS Navis

Weltweit hat sich das 1970 entwickelte System als das wichtigste Ortungsverfahren eingefügt und wird weitverbreitet in den Navigationssystemen verwendet. Über GNSS-Satelliten, welche einen Funk ausstrahlen, werden die genaue Position und Uhrzeit angegeben.
Navigationssysteme, welche über GPS verfügen, sind mit Landkarten- und Stadtplan-Software umfangreich ausgestattet. Der Fahrer erhält akustische Richtungsanweisungen zu dem Zielort, den dieser zu Beginn der Fahrt eingegeben hat.
Bei fest installierten Navigationssystemen unterscheiden sich die Systeme zwischen einer richtungsangebenden Sprachausgabe auf einem LCD und der Sprachausgabe, bei welcher eine Landkarte farbig dargestellt wird.

Navigationssysteme auch sehr greifbar und hilfreich

Gerade in der vergangen Zeit sind nicht nur GPS Navigationssystem für das Auto sehr beliebt, starken Zuwachs haben PDA-, mobile- und Smartphone-Navigationssysteme erhalten. Grund dafür ist vor allem die flexible Einsetzbarkeit.
GPS Navigationssysteme können nicht nur als Zielführer und Ortungssystem sondern auch zur Diebstahlsicherung verwendet werden. Durch die Kombination des GPS Gerätes und dem GSM Modul des Fahrzeuges können die Koordinaten der Geräte geortet werden.

Vorteile der fest installierten Navis: Fast immer empfangsfähig

Viele der fest installierten GPS Navigationssysteme haben Vorteile dadurch, dass der Satellitenempfang besser ist und auch die Zieleingabe schon in geschlossenen Räumen möglich gemacht wird. Auch in Häuserschluchten oder Tunneln geht das GPS Signal nicht verloren und eine neue Berechnung der Route ist nicht notwendig. So kann es auch nicht zu überraschenden Fehlfahrten kommen und die Unfallgefahr wird verringert.
GPS Navigationssysteme können aber auch außerhalb des Autos verwendet werden, beispielsweise beim Wandern, Motorradfahren oder Radfahren. Eine genaue Ortung ist immer gegeben und das lästige Kartenlesen wird unnötig.

Viele Hersteller bieten GPS Navigationssysteme an und auch die GPS Navigation ist über PDA oder Mobiltelefone möglich. Somit ist immer und überall, selbst in fremden Orten, der richtige Weg zu finden und ein verlaufen oder verfahren so gut wie unmöglich.

Bildquelle: GPS-Satellit-Foto © cristimatei – Fotolia.com