Becker: Deutscher Navi-Hersteller

Becker-Logo © BeckerBecker ist ein Unternehmen, das von Tradition geprägt ist. Der Navigationsgerätehersteller ist bekannt für seine technisch hochwertigen Produkte. Lesen Sie mehr über Becker.

Zur Geschichte des Unternehmens

Das Unternehmen wurde 1949 in Deutschland gegründet und stellte sich auf als Hersteller von Navigationsgeräten. Das 3300 Mitarbeiter fassende Unternehmen setzt jährlich 1,4 Milliarden Euro um. Mit einem Umsatz dieser Grössenordnung gehört das Unternehmen zu den wichtigen Playern auf dem Navigationsmarkt. Der US-Konzern Harman International hat das Unternehmen 1995 aufgekauft. Becker entwickelt neben seinen Navi-Geräten ausserdem Geräte zur Unterhaltung. Das Unternehmen exportiert heute weltweit. Vor allem Fernost ist ein beliebtes Exportziel.

Hauptgeschäft Navigation

Das Unternehmen hat sein Geschäft segmentiert in die zwei Bereiche “Mobile Navigation” und “Car Navigation”. Der erste Bereich ist hauptsächlich dem PKW-Segment gewidmet. Extras wie die “One-Shot-Sprachsteuerung”, Kartenmaterial für 42 EU-Länder und 4 GB Speicher gehören hier zu den Highlights. Auch Extras wie die 3D-Ansicht von Städten, Geländelandschaften und Sehenswürdigkeiten fehlen nicht.

Fest eingebaute Navigation

Das Unternehmen bietet Navigation via Autoradio an. Der Nachteil dabei ist das äusserst kleine Display; der Vorteil, dass kein Anbringen von zusätzlicher (wackeliger) Hardware nötig ist. Weiterer Nachteil ist, dass man auf detailreiche Darstellungen verzichten muss. Die Navigation beschränkt sich auf das Notwendigste, was der Navigation an sich keinen Nachteil einbringen dürfte. Auf der anderen Seite schlucken die Radios SIM-Karten zum Ansteuern dieser. Auch können Sie ihren iPod problemlos anschliessen und nutzen. Mp3-Player und eine eingebaute Warnung über Geschwindigkeitsüberschreitungen gehören ebenfalls zu den Bonbons. Die Testergebnisse der Geräte konnten im Schnitt überzeugen und vielen durchaus positiv bis sehr positiv aus. Hierbei wird besonders die Grafik hervorgehoben und gelobt.

Fazit: Tolle Geräte

Von Testberichten und Erfahrungen der User lässt sich ableiten, dass es sich bei Becker-Geräten um qualitativ hochwertige Produkte handelt, von denen einige sogar bereits Testsieger waren.

Bildquelle: Becker-Logo © Becker

Navigon 1400 Primo Dach

Mit Navigationssystemen ist es fast genauso wie mit Handys, fast jeder besitzt eines und man kann nicht mehr ohne sie sein. Dabei kann so ein Navi durchaus ein nützlicher Begleiter sein. Wenn man sich die Mühe macht und das Kartenmaterial immer auf dem aktuellsten Stand bringt, dann wird einem das Navi immer zuverlässig an den Ort bringen, den man als Zielort eingegeben hat.

Das Navigon 1400 Primo (Test Handy Navigation) Dach ist ein solches Gerät, das man gemeinhin als ein Einsteigermodell bezeichnet. Es verfügt nicht über spezielle Sonderfunktionen anderer Systeme, wie etwa Musik hören oder Bilder betrachten, sondern es gibt sich mit der einfachen Navigation zufrieden. Mit der Bildschirmgröße von 3,5 Zoll liegt es im Bereich der meisten mobilen Navigationssysteme. Das reicht auch vollkommen aus, um die Darstellungen der Karten gut zu erkennen. Zu bedienen ist das Navigon 1400 Primo Dach über den Touchscreen.

Eingebaut sind bereits der GPS-Empfänger und das Kartenmaterial für Deutschland (D), Österreich (A) und Schweiz (CH). Daher hat das Gerät auch den Beinamen Dach erhalten. Zu den herausragenden Funktionen von dem mobilen Navigationssystem gehören der Fahrspurassistent und der Hinweis auf Geschwindigkeitsbegrenzungen. Somit fährt man immer sicher und kommt nicht in die Gefahr, sich ein Punktekonto für zu schnelles Fahren in Flensburg anzulegen. Dem Gerät gelingt es sehr schnell, nach dem Einschalten Satelliten für die Navigation zu finden. Auch die Berechnung der Routen erfolgt recht zügig. Man kann dabei zwischen der schnellsten und der kürzesten Route wählen. Leider verfügt das Navigon 1400 Primo Dach nicht über eine TMC-Funktion, die es einem ansonsten ermöglicht, Staus sicher zu umfahren.

Allerdings gibt es dafür einige Zusatzfunktionen, die nicht zu verachten sind. Da wäre zunächst das Clever Parking. Hier werden einem ausreichend Parkmöglichkeiten angeboten, die in der Umgebung des eingegebenen Zielortes zu finden sind. In Verbindung mit der „Navigon Zielgerade“, kann man dann vom Parkplatz aus seinen Weg zu Fuß weiter fortsetzen und wird auch wieder zurück zum Auto gelotst. Das Display hat einen Tag- und einen Nachtmodus, welcher sich je nach Bedarf automatisch umstellt.
Das Navigon 1400 Primo Dach ist ein Gerät, das in seiner Preisklasse eine führende Rolle spielt, dafür müssen Autofahrer auf den Luxus eines MP3 Players oder einer Videofunktion verzichten.

PDA Navigationssystem

PDA oder Smartphone? Beides haben Navis drauf! © Nevermore - Fotolia.com

PDA oder Smartphone? Beides haben Navis drauf! © Nevermore - Fotolia.com

PDAs sind schon lange keine reinen Kontaktdatenbanken mehr. Auch werden sie nicht ausschließlich, wie es einst in vergangenen Zeiten war, von Geschäftsleuten genutzt.

Mobiles Navigationssystem: die Kombi PDA und GPS

Die Geräte sind heutzutage auf einem technischen Niveau, dass sie sogar als Navigationssystem fungieren. Das PDA Navigationssystem ist mittlerweile zu einem Verkaufsschlager geworden. Ausgestattet mit einer Sprachsteuerung werden selbst bei spontanen Veränderungen die Routen automatisch neu berechnet. Das integrierte TMC meldet rechtzeitig Staus und Verkehrsbehinderungen, welche in die Routenberechnung mit einbezogen werden. Auf dem aktuellen Stand wird das PDA Navigationssystem mit GPS gehalten.

Besonders viele Autofahrer greifen auf ein solches mobiles Navigationssystem zurück, da es nicht im Auto fest installiert werden muss und überall mitgenommen werden kann. Auch dann, wenn in der Innenstadt eine Adresse gefunden werden muss. Zudem kann es untereinander ausgeliehen werden und nicht jeder muss sich ein PDA Navigationssystem anschaffen. Gerade dann, wenn es nicht alltäglich gebraucht wird, ist dies ein großer Vorteil.

PDA-Navis: Worauf sollte man beim Kauf achten

Die älteren PDA-Modelle sind teilweise noch ohne GPS ausgestattet, hierfür können zusätzliche Module erworben werden, um den PDA auch als Navigationssystem verwenden zu könne. Wer sich einen neuen PDA zulegt, sollte gleich darauf achten, dass ein GPS-Modul mit integriert ist. Besonders vorteilhaft ist ein PDA mit kombiniertem Navigationssystem dann, wenn gerade unterwegs Notizen gemacht werden müssen, denn Blatt und Stift werden nicht mehr notwendig sein.

Extra Funktionen eines PDAs

Viele Online-Shops und Elektromärkte bieten sehr gute PDA Navigationssysteme zu günstigen Preisen an. Um während der Fahrt sein PDA als Navigationssystem nutzten zu können, werden spezielle Halterungen, welche an der Windschutzscheibe befestigt werden können, angeboten. So kann problemlos auf den Verkehr geachtet werden und ein lästiges Lesen des Stadtplans kann endlich aufhören. Das PDA Navigationssystem hat aber nicht nur die Funktion des Navigierens und als Notizblock, einige Geräte verfügen gleichzeitig über einen MP3-Player und teilweise haben sie auch einen integrierten DVB-T Anschluss.

So sind die Geräte vielseitig einsetzbare und müssen, wenn einmal keine Navigation gebraucht wird, nicht im Schrank liegen bleiben.

Handy Navigationssystem

Navi-Systeme auf Handys: Onboard oder Offboard © Eray Haciosmanoglu - Fotolia.comBei einem Handy Navigationssystem wird zwischen zwei verschiedenen Arten unterschieden. Zum einem das Onboard- und zum anderen das Offboard-System.

Onboard- und Offboard Navigationssystemen

Bei einem Onboard-Sytsem ist das Kartenmaterial vorhanden und bei einem Offboard-System werden über GPS die Routen aus dem Datenzentrum empfangen. Jedoch sind die Kartendarstellungen sehr eingeschränkt.
Nachteil der Offroad-Systeme ist unter anderem die Routenneuberechnung, denn diese ist ziemlich langsam.
Die Anwendung basiert auf Java, somit ist in 56 Sprachen und weltweit die Navigation möglich.

Handys mit integrierten Navis

Besonders praktisch ist das Handy Navigationssystem, da nicht nur navigieren, sondern gleichzeitig auch telefonieren möglich ist. Mittlerweile besitzt fast jeder ein Handy und am Ziel ankommen, ohne Umwege und ständigem Nachfragen ist für jeden praktisch, besonders dann, wenn sich in einer fremden Stadt zurechtgefunden werden muss. Die automatische Ansage macht die Wegfindung sehr einfach. Es muss nicht ständig auf das Display gesehen werden. So kann das Handy Navigationssystem beispielsweise auch im Auto angewendet werden.

Karten im Handy oder über das Internet aufrufen?

Viele Anbeter bieten heutzutage eine Navigationssoftware für Mobiltelefone an. Bei den Offboard-Systemen befinden sich die Kartenmaterialien auf einem Server und der Handyspeicher bleibt frei. Online werden die geforderten Routen über das Netz des Mobilfunkanbieters abgefragt und in einem Datenpaket an das Handy versendet. Die Kosten für das Internet halten sich in Grenzen, vor allem dann, wenn eine Flatrate vorhanden ist. Die abgefragten Routen sind immer aktuell, sodass sich keine Sorgen gemacht werden müssen, dass das Kartenmaterial veraltet ist.

Softwares bieten Extras an

Viele Softwareprogramme bieten für das Handy Navigationssystem nicht nur die Routenplanung. Es können bestimmte Ziele abgefragt werden und die Adresseingaben werden immer gespeichert. Somit ist das ständige Eingeben der Adressen überflüssig und die Bedienung wird zum Kinderspiel. Bei Onboard-Systemen wird das Kartenmaterial auf einer Micro-SD-Speicherkarte abgelegt. Nachteil ist, dass diese immer wieder über einen Computer aktualisiert werden müssen. Über das GPRS fließen die Verkehrsmeldungen mit in die Routenberechnung ein. Autoradios im Vergleich

Fazit: Mobile Lösung für unterwegs
Das Handy Navigationssystem ist eine optimale Lösung gerade dann, wenn jemand viel unterwegs ist und nicht Unmengen verschiedener Geräte bei sich tragen möchte.

Bildquelle: Handy-Navigation © Eray Haciosmanoglu – Fotolia.com

GPS Navigationssysteme

GPS (Global Positioning System) erhalten Infos von Satelliten © cristimatei - Fotolia.comBei GPS Navigationssystemen wird ein globales Navigationssatellitensystem für die Positionsbestimmung und die Zeitmessung verwendet.

Die alte Technologie neu eingesetzt: GPS Navis

Weltweit hat sich das 1970 entwickelte System als das wichtigste Ortungsverfahren eingefügt und wird weitverbreitet in den Navigationssystemen verwendet. Über GNSS-Satelliten, welche einen Funk ausstrahlen, werden die genaue Position und Uhrzeit angegeben.
Navigationssysteme, welche über GPS verfügen, sind mit Landkarten- und Stadtplan-Software umfangreich ausgestattet. Der Fahrer erhält akustische Richtungsanweisungen zu dem Zielort, den dieser zu Beginn der Fahrt eingegeben hat.
Bei fest installierten Navigationssystemen unterscheiden sich die Systeme zwischen einer richtungsangebenden Sprachausgabe auf einem LCD und der Sprachausgabe, bei welcher eine Landkarte farbig dargestellt wird.

Navigationssysteme auch sehr greifbar und hilfreich

Gerade in der vergangen Zeit sind nicht nur GPS Navigationssystem für das Auto sehr beliebt, starken Zuwachs haben PDA-, mobile- und Smartphone-Navigationssysteme erhalten. Grund dafür ist vor allem die flexible Einsetzbarkeit.
GPS Navigationssysteme können nicht nur als Zielführer und Ortungssystem sondern auch zur Diebstahlsicherung verwendet werden. Durch die Kombination des GPS Gerätes und dem GSM Modul des Fahrzeuges können die Koordinaten der Geräte geortet werden.

Vorteile der fest installierten Navis: Fast immer empfangsfähig

Viele der fest installierten GPS Navigationssysteme haben Vorteile dadurch, dass der Satellitenempfang besser ist und auch die Zieleingabe schon in geschlossenen Räumen möglich gemacht wird. Auch in Häuserschluchten oder Tunneln geht das GPS Signal nicht verloren und eine neue Berechnung der Route ist nicht notwendig. So kann es auch nicht zu überraschenden Fehlfahrten kommen und die Unfallgefahr wird verringert.
GPS Navigationssysteme können aber auch außerhalb des Autos verwendet werden, beispielsweise beim Wandern, Motorradfahren oder Radfahren. Eine genaue Ortung ist immer gegeben und das lästige Kartenlesen wird unnötig.

Viele Hersteller bieten GPS Navigationssysteme an und auch die GPS Navigation ist über PDA oder Mobiltelefone möglich. Somit ist immer und überall, selbst in fremden Orten, der richtige Weg zu finden und ein verlaufen oder verfahren so gut wie unmöglich.

Bildquelle: GPS-Satellit-Foto © cristimatei – Fotolia.com

Karten für Navigationssysteme

Kartenmaterial ist entweder vorinstalliert auf dem Gerät oder kann heruntergeladen werden © Primabild - Fotolia.comStandardmäßig sind Navigationssysteme in Deutschland mit den Karten Deutschland, Österreich und Schweiz ausgestattet. Einige Systeme enthalten auch die gesamte Europakarte, hierfür muss aber meistens etwas mehr bezahlt werden.

Neue Karten für das Navigationssystem finden

Wer ins Ausland fahren möchte und dafür sein Navi verwendet, benötigt eben dann auch diese entsprechende Karte, um sich zurechtfinden zu können. Einige Anbieter ermöglichen auf ihren Internetseiten den Download für diese Karten. Die Karten für Navigationssysteme sind jedoch nicht kostenlos, und können, je nach Karte, schon mal über hundert Euro kosten.

Versionsnummer, Software und Betriebssystem beachten

Wer eine neue Karte für das Navi braucht, muss sich im Vorfeld informieren, welches das passende ist, denn nicht jede Karte ist für jedes Gerät geeignet. Oftmals spielt die Versionssummer der vorhandenen Software eine Rolle. Bei Handys mit einem GPS-Modul, welche zur Navigation genutzt werden, ist das angewendete Betriebssystem ausschlaggebend.

Installation einer neuen Karte

Ist die richtige Karte für das Navigationssystem gefunden, wird sich oft die Frage gestellt, wie diese auf das Navi gespielt wird.
Am häufigsten geschieht dies über den Computer. Die Software für das Gerät muss gestartet werden, diese ist meist beim Lieferumfang dabei, und die CD oder DVD mit dem Kartenmaterial muss eingelegt werden. Nach dem Anschluss des Navis über den USB-Anschluss wird mithilfe der Software die Karte auf das System oder die Speicherkarte übertragen.
Wichtig ist dabei zu beachten, dass genügend Speicherplatz vorhanden ist. Danach muss die Aktivierung erfolgen, um die Karte auch entsprechend nutzten zu können.
Sollte die Gerätesoftware nicht aktuell sein, empfiehlt es sich, diese erst upzudaten, so kann auch das Kartenmaterial aktualisiert werden.

Karten für Navigationssysteme gibt es unter anderem für Europa, Westeuropa und Nordamerika. Es ist ratsam, die Karten, welche älter als ein Jahr sind zu aktualisieren, denn das Verkehrsnetz kann sich ändern und es können Fehlrouten berechnet werden und in eine Sackgasse führen.

In regelmäßigen Abständen bieten die Hersteller Kartenmaterial an, welches auf dem neusten Stand ist. Diese sind jedoch ebenso kostenpflichtig, wie das Downloaden der Karten für Navigationssysteme selbst. Weitere Interessante Informationen erhält man im PKW Blog.

Bildquelle: Karten-Foto © Primabild – Fotolia.com

Fest installierte Navigationssysteme

Fest eingebaute Navigationssystem © SREEDHAR YEDLAPATI - Fotolia.comViele Automobile verfügen heutzutage über fest installierte Navigationssysteme. Sie werden auch als Werkseinbaugeräte bezeichnet und werden als Sonderausstattung von Automobilherstellern angeboten.

Alte und neue Navigationssysteme

Der Massenspeicher und die Bedieneinheit der älteren fest installierten Navigationssysteme befinden sich meist im Kofferraum. Hinter dem Lenkrad befindet sich dann das Display und teilweise werden akustische Signale über das Autoradio wiedergegeben.
Bei den modernen Geräten sind das Laufwerk und die Bedieneinheit meist im Autoradio integriert. Mit einer ausreichenden Ausstattung des Arbeitsspeichers kann das Laufwerk, welches als Massenspeicher verwendet wird, auch während der Routenberechnung der Fahrt als Abspielgerät für CDs oder DVDs genutzt werden.

Farb- oder Monochromdisplays bei Navis

Fest installierte Navigationssysteme verfügen teilweise auch über ein Farbdisplay, welches dann eine straßenkartenähnliche Darstellung ermöglicht. Geräte, welche mit einem Monochromdisplay ausgestattet sind, zeigen Richtungspfeile. Dies bringt einen großen Vorteil mit sich, denn es wird nicht nur das GPS-Signal steht zur Verfügung, sondern auch weitere Informationen, beispielsweise eines Richtungssensors, welche auch bei einem schwachen Signal eine exakte Positionierung erlauben oder Tachoimpulse. Die Autolautsprecher können als Richtungsansage dienen, die Lautstärke der Musik- oder Radiowiedergabe wird dann automatisch gesenkt.

Extra Vorteile bei fest installierten Navis

Selbstverständlich ist einer der Vorteile, dass es keine störenden Kabel vom System zum Zigarettenanzünder gibt und auch keine Halterungen im Auto befestigt werden müssen. Ebenfalls ist es ein Vorteil, dass die Geräte über einen elektronischen Kompass verfügen und so das Signal im Tunnel oder der Tiefgarage nicht verlieren. Die Displays verfügen über eine gute Qualität und sind so installiert, dass auch bei unterschiedlichen und schwierigen Lichtverhältnissen das Lesen kein Problem ist.

Fest installierte Navigationssysteme sind besonders ideal für Nutzer, welche das System sehr häufig brauchen und Komfort wünschen. Ob nun Benziner, Diesel mit Dieselpartikelfilter oder Motorrad: Ein festinstalliertes Navi kann jedem Autofahrer weiterhelfen.

Bildquelle: Festnavi-Foto © SREEDHAR YEDLAPATI – Fotolia.com

Mobile Navigationssysteme

GPS auf dem Handy © Maksym Dykha - Fotolia.comMobile Navigationssysteme sind elektronische und transportable Geräte, mit welchen eine Ortsbestimmung und auch navigiert werden kann.

Navigationssysteme: Satelliten und Empfangsgeräte wie Handys oder Notebooks

Es handelt sich hierbei nicht nur um die für Kraftfahrzeuge geeigneten Systeme, mittlerweile sind die auch in Handys, PDAs oder portablen Computern zu finden. Mithilfe von Satellitensystemen können die Geräte die Ortsbestimmung durchführen und verfügen über eine Richtungsanzeige oder Entfernungsangabe. Dank der Software und die großen Arbeitsspeicher für mobile Navigationssysteme ist nicht nur eine Navigation möglich, sondern auch die Routenberechnung, welche durch die Eingabe der Adresse und den Standort möglich ist.

Aktualität der Karten

Das Kartenmaterial kann über Computer Schnittstellen aktualisiert werden, somit sind diese immer auf dem neusten Stand und die Qualität der Routenberechnung ist genau.Die Systeme für Automobile können häufig sogar die Daten der aktuellen Verkehrsdichte empfangen und somit eine Alternativroute berechnen, um Staus oder Straßensperrungen zu umgehen.

Ausstattung des Geräts

Mit Saugnäpfen werden die Geräte an der Windschutzscheibe oder mit Halterungen an Fahrzeugkonsolen oder Lüftungsgittern befestigt.
Die mobilen Navigationssysteme verfügen über einen integrierten Akku, was den Einsatz auch außerhalb von Fahrzeugen möglich macht. Die Touchscreenfunktion vereinfacht die Adresseingabe über die Bildschirmfläche.Mobiltelefone und Autoradios werden mit Bluetooth unterstützt, sodass selbst Telefongespräche während der Navigation möglich sind. Moderne mobile Navigationssysteme unterstützten auch eine Vielzahl der Speicherkarten, teilweise haben sie sogar eine integrierte Minifestplatte, damit große Karten und multimediale Inhalte gespeichert werden können.

Vorteile bei mobilen Navi-Geräte

Der Vorteil für mobile Navigationsgeräte liegt vor allem darin, dass die flexibel einsetzbar sind und schnell in anderen Fahrzeugen eingerichtet werden können. Zudem sind sie im Vergleich zu PDAs, da sie nur die Navigationsfunktion haben, gerade für Laien ein Vorteil. Es laufen keine anderen Programme im Hintergrund, was auch die Stabilität der Systeme erhöht. Mobile Navigationssysteme lassen sich auch an Motorrädern befestigen, was ein Anhalten und Kartenlesen, um den richtigen Weg zu finden, nicht mehr erfordert.

Die verschiedenen Hersteller bieten mobile Navigationssysteme an und auch die Hersteller der fest eingebauten Systeme entwickeln mittlerweile mobile Systeme.

Bildquelle: Mobile-Navigation-Foto © Maksym Dykha – Fotolia.com

Navigationssysteme

Navi-Systeme vereinfachen das moderne Leben © Tetastock - Fotolia.comNavigationssysteme sind technische Systeme, welche durch eine Positionsbestimmung und Geoinformationen eine Führung zu einem Ziel, durch die Beachtung eingegebener Kriterien, ermöglichen.

Funktionsweise und Geschichte der Navigationssysteme

Die Positionsbestimmung erfolgt durch Satelliten, über Funk, GSM oder ein autonomes System. Die Geoinformationen erhalten Navigationssysteme durch Topologie-, Luft-, Straßen- oder Seekarten.Anfang des Zweiten Weltkrieges sind die ersten Navigationssysteme entwickelt worden und dienten zunächst der Navigationserleichterung der Kampfflugzeuge. Es war das LORAN-C, welches auch 19 Sendestationen, die weltweit verteilt waren, bestand. Die heutigen Systeme beruhen auf einem US-amerikanischen GPS-Satellitennavigationssystem. Anfänglich begann der Einsatz im Flugverkehr und hat sich dann auf die Schifffahrt ausgeweitet.
Im Straßenverkehr haben sich dann die Navigationssysteme in den 90er Jahren eingefunden. Selbst in Bereichen des Wanderns, Geocoachings oder Radsports sind die Systeme eingeführt worden. Aus einer Kombination von GPS-Empfänger und einer elektronisch gesicherten Karte bestehen die aktuellen Satelliten-Navigationssysteme.

Vorteile von Navigationssystemen

Ein besonderer Vorteil der Systeme ist es, dass sich Autofahrer nicht mehr auf das Kartenlesen während der Fahrt konzentrieren müssen, wenn sie in unbekannten Orten fahren. Somit ist auch die Zahl der Unfälle gesunken. Nach Eingabe der Zieldaten und sonstigen notwendigen Kriterien ist eine weitere Bedienung nicht notwendig. Es gibt mittlerweile Navigationssysteme, welche auch Staus und bei Wunsch auch eine Umleitungsroute berechnen können. Die Speichermöglichkeit der eingegebenen Ziele, welche häufig angefahren werden, bringt eine ernorme Zeitersparnis, da nicht immer wieder die Daten neu eingegeben werden müssen. In Deutschland und auch Österreich zwar verboten, verfügen viele der Navigationssysteme über einen Radarfallen- und Ampelblitzer-Warndienst. Jedoch warnen diese nur vor den stationär eingerichteten Kontrollen.

Verschiedene Ausführungen werden angeboten:

Navigationssysteme gibt es in den verschiedensten Ausführungen, teilweise sind sie schon eine Sonderausstattung im KFZ und fest eingebaut, andere wiederum können nachträglich eingebaut werden oder sind mobile Geräte, welche sich überall mit hinnehmen lassen. Die Preise variieren je nach Hersteller und Anzeigemöglichkeiten, beispielsweise zusätzliche Anzeige von Raststätten, Restaurants, Hotels oder anderen Standorten. Mittlerweile gibt es sogar Handys oder PDAs, welche mit Navigationssystemen ausgestattet sind.

Bildquelle: Karte-Foto © Tetastock – Fotolia.com