Festeinbau-Navigationsysteme: Teure Alternative

Festeinbau-Navi-Foto © SREEDHAR YEDLAPATI - Fotolia.comEinige Hersteller meinen, es sei unumgänglich, ein Festeinbau-Navi im Auto zu haben. Dabei gibt es mittlerweile viele Autohersteller, die bei ab einer bestimmten Preisklasse die Navis ab Werk mitverbauen und serienmässig anbieten. Diese Navis sind zwar nicht billig, bieten aber so manche Vorzüge. Lesen Sie hier mehr.

Perfekt aufeinander abgestimmtes Navi im Auto

Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Autobauern und Navigationsherstellern, wurden die Navis mit den Jahren immer besser eingebettet in die technische Infrastruktur der Autohersteller. Das Navis arbeitet somit mit perfekt mit der Sensorik des Autos zusammen und ist optimal auf diese abgestimmt. In der Regel erhält man stets ein Navis, das sich auf dem neuesten Stand der Technik befindet und zumeist fehlerfrei arbeitet.

Festeinbau Navigationssysteme: Die Vorteile

Im Gegensatz zum mobilen Navigationssystem bieten die festeingebauten Brüder einige Vorteile. Man kann das System beispielsweise so gut wie nicht klauen, da sie fest in das Cockpit eingebaut sind, was bei mobilen Geräten nicht der Fall ist. Ebenfalls ist der Empfang besser und somit auch in Tunneln und Schluchten besser als bei den mobilen Kollegen. Das liegt daran, dass das Navi sich ebenfalls die Empfangsstelle des Autoradios zunutze macht und bei Empfangsstörungen auf diese ausweichen kann. Darüber hinaus ist die Bedienung sehr einfach, da das System oft über das Lenkrad und/oder das Autoradio bedient werden können. Es entfällt das lästige Tippen auf einem Touchscreen, so wie es bei mobilen Systemen der Fall ist. Das Gerät ist fest verbaut und muss nicht umständlich eingebaut, positioniert und wieder herausgenommen werden. Alles in allem bieten feste Navis also ein Plus an Komfort. Manche Systeme ermöglichen sogar das Ansteuern des Navis via Sprache, wie es bei manchen Autos von Audi der Fall ist. Dies erhöht auch während der Fahrt die Sicherheit, da sich der Fahrer voll und ganz auf die Strasse konzentrieren kann, falls er sich entschliesst, die Route zu ändern.

Fazit: Festeinbau für mehr Sicherheit

Ein ultimatives Argument für diese Navis ist sicherlich das Plus an Sicherheit. Aber das Mehr an Komfort ist nicht zu verachten. Natürlich kostet das Ganze ein wenig mehr als die mobilen Geräte. Man muss beim Kauf abwägen, worauf man mehr Wert legt.

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Bluetooth: Unsichtbare Funkwellen erobern unsere Welt

Bluetooth-Foto © Eray Haciosmanoglu - Fotolia.comDie „Blauzahn-Technologie“ hält Einzug in unser digitales Leben und macht Kabelwirrwarr unnötig. Lesen Sie hier mehr über die Funktechnologie

Bluetooth: Geschichtlicher Hintergrund

Bluetooth ist eine Technologie, die darauf abzielt, sich vom Kabelsalat zu befreien. Und so ist schon seit Ende der 80er Jahren die Motivation hoch gewesen, die Kabelverwendung irgendwie in den Griff zu bekommen, die von verschiedenen elektronischen Geräten wie Computern, Tastaturen, Druckern etc. ausgeht. Also begann man schon damals mit der Forschung nach einer Lösung, um diese Geräte kabellos miteinander zu verbinden. Das Problem damals waren zu hohe Kosten und der exorbitante Stromverbrauch, der es verhinderte, dass diese Anfänge der Forschung ihren Durchbruch fanden. Damals entwickelte man jedoch einen anderen Kabelos-Standard, die so genannten Infrarot-Technik. Man nahm damals an, dass diese Technik DIE Technik sein sollte, die Kabel ersetzen könnte und so wollte die Infrared Data Association ein einheitliches Protokoll für Datenübertragung via Infrarot schaffen. Was später Bluetooth schaffen sollte, hat die Technologie den Erkenntnissen aus der Infrarot-Forschung zu verdanken.

Bluetooth: Bye Bye, Infrarot

Die Bluetooth-Technik funkt im ISM-Band, für das keine Lizenz nötig ist. Der Name „Bluetooth“ ist eine Hommage an den einstigen dänischen Wikingerkönig Harald Blauzahn, der bekannt war für seine tolle Kommunikationsfähigkeit. Des Weiteren war der Handyhersteller Ericson, der aus Skandinavien stammt, weiterer Grund für die Namensgebung nach dem Wikingerkönig. Wie bereits erwähnt, gab es vor dem Durchbruch von Bluetooth Infrarot als offiziellen Vorgänger. Bluetooth wurde letztlich dann von den Branchenriesen Nokia, IBM und Ericson entwickelt. Während die erste Version 1999 herausgebracht wurde, ist die Technik heute wesentlich weiter als noch vor 10 Jahren, so dass die Versionsnummer 3.0 bereits auf dem Markt ist. Was besonders verbessert wurde ist die Geschwindigkeit, mit der die Daten durch die Luft übertragen werden, denn diese liegt inzwischen bei über 480 Megabit pro Sekunde. Wie bei vielen neuen Technologien ist jedoch die Sicherheit, bzw. die Abhörsicherheit immer ein Thema, so auch bei Bluetooth. Ein wesentlicher Fortschritt der Technologie ist die Reichweite. Während Infrarot nur für den „Daten-Nahverkehr“ mit maximaler Reichweiter von einigen Zentimetern geeignet war, können mit Bluetooth in der Theorie bis zu 100 Metern Distanz überwunden werden. Dies ist jedoch auch stark abhängig von vorhandenen Hindernissen wie Wände.

Bluetooth: Strahlung immer noch heiss diskutiert

Gerade weil mehr und mehr kabellose Geräte Einzug in unser Leben halten, sehen Skeptiker die Gefahr von Strahlungsbelastung immer stetiger wachsen. Gerade auch deshalb, weil immer mehr Geräte mit der Funktechnologie ausgestattet und in dem Bereich eingesetzt werden. Auf der anderen Seite gibt es bisher keine konkreten Studien, die explizit vor der Gefahr warnen. Man darf bei aller Skepsis jedoch nicht vergessen, dass die Strahlung bei Handys als höher anzusehen ist.

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Becker: Deutscher Navi-Hersteller

Becker-Logo © BeckerBecker ist ein Unternehmen, das von Tradition geprägt ist. Der Navigationsgerätehersteller ist bekannt für seine technisch hochwertigen Produkte. Lesen Sie mehr über Becker.

Zur Geschichte des Unternehmens

Das Unternehmen wurde 1949 in Deutschland gegründet und stellte sich auf als Hersteller von Navigationsgeräten. Das 3300 Mitarbeiter fassende Unternehmen setzt jährlich 1,4 Milliarden Euro um. Mit einem Umsatz dieser Grössenordnung gehört das Unternehmen zu den wichtigen Playern auf dem Navigationsmarkt. Der US-Konzern Harman International hat das Unternehmen 1995 aufgekauft. Becker entwickelt neben seinen Navi-Geräten ausserdem Geräte zur Unterhaltung. Das Unternehmen exportiert heute weltweit. Vor allem Fernost ist ein beliebtes Exportziel.

Hauptgeschäft Navigation

Das Unternehmen hat sein Geschäft segmentiert in die zwei Bereiche “Mobile Navigation” und “Car Navigation”. Der erste Bereich ist hauptsächlich dem PKW-Segment gewidmet. Extras wie die “One-Shot-Sprachsteuerung”, Kartenmaterial für 42 EU-Länder und 4 GB Speicher gehören hier zu den Highlights. Auch Extras wie die 3D-Ansicht von Städten, Geländelandschaften und Sehenswürdigkeiten fehlen nicht.

Fest eingebaute Navigation

Das Unternehmen bietet Navigation via Autoradio an. Der Nachteil dabei ist das äusserst kleine Display; der Vorteil, dass kein Anbringen von zusätzlicher (wackeliger) Hardware nötig ist. Weiterer Nachteil ist, dass man auf detailreiche Darstellungen verzichten muss. Die Navigation beschränkt sich auf das Notwendigste, was der Navigation an sich keinen Nachteil einbringen dürfte. Auf der anderen Seite schlucken die Radios SIM-Karten zum Ansteuern dieser. Auch können Sie ihren iPod problemlos anschliessen und nutzen. Mp3-Player und eine eingebaute Warnung über Geschwindigkeitsüberschreitungen gehören ebenfalls zu den Bonbons. Die Testergebnisse der Geräte konnten im Schnitt überzeugen und vielen durchaus positiv bis sehr positiv aus. Hierbei wird besonders die Grafik hervorgehoben und gelobt.

Fazit: Tolle Geräte

Von Testberichten und Erfahrungen der User lässt sich ableiten, dass es sich bei Becker-Geräten um qualitativ hochwertige Produkte handelt, von denen einige sogar bereits Testsieger waren.

Bildquelle: Becker-Logo © Becker

Navigon 1400 Primo Dach

Mit Navigationssystemen ist es fast genauso wie mit Handys, fast jeder besitzt eines und man kann nicht mehr ohne sie sein. Dabei kann so ein Navi durchaus ein nützlicher Begleiter sein. Wenn man sich die Mühe macht und das Kartenmaterial immer auf dem aktuellsten Stand bringt, dann wird einem das Navi immer zuverlässig an den Ort bringen, den man als Zielort eingegeben hat.

Das Navigon 1400 Primo (Test Handy Navigation) Dach ist ein solches Gerät, das man gemeinhin als ein Einsteigermodell bezeichnet. Es verfügt nicht über spezielle Sonderfunktionen anderer Systeme, wie etwa Musik hören oder Bilder betrachten, sondern es gibt sich mit der einfachen Navigation zufrieden. Mit der Bildschirmgröße von 3,5 Zoll liegt es im Bereich der meisten mobilen Navigationssysteme. Das reicht auch vollkommen aus, um die Darstellungen der Karten gut zu erkennen. Zu bedienen ist das Navigon 1400 Primo Dach über den Touchscreen.

Eingebaut sind bereits der GPS-Empfänger und das Kartenmaterial für Deutschland (D), Österreich (A) und Schweiz (CH). Daher hat das Gerät auch den Beinamen Dach erhalten. Zu den herausragenden Funktionen von dem mobilen Navigationssystem gehören der Fahrspurassistent und der Hinweis auf Geschwindigkeitsbegrenzungen. Somit fährt man immer sicher und kommt nicht in die Gefahr, sich ein Punktekonto für zu schnelles Fahren in Flensburg anzulegen. Dem Gerät gelingt es sehr schnell, nach dem Einschalten Satelliten für die Navigation zu finden. Auch die Berechnung der Routen erfolgt recht zügig. Man kann dabei zwischen der schnellsten und der kürzesten Route wählen. Leider verfügt das Navigon 1400 Primo Dach nicht über eine TMC-Funktion, die es einem ansonsten ermöglicht, Staus sicher zu umfahren.

Allerdings gibt es dafür einige Zusatzfunktionen, die nicht zu verachten sind. Da wäre zunächst das Clever Parking. Hier werden einem ausreichend Parkmöglichkeiten angeboten, die in der Umgebung des eingegebenen Zielortes zu finden sind. In Verbindung mit der „Navigon Zielgerade“, kann man dann vom Parkplatz aus seinen Weg zu Fuß weiter fortsetzen und wird auch wieder zurück zum Auto gelotst. Das Display hat einen Tag- und einen Nachtmodus, welcher sich je nach Bedarf automatisch umstellt.
Das Navigon 1400 Primo Dach ist ein Gerät, das in seiner Preisklasse eine führende Rolle spielt, dafür müssen Autofahrer auf den Luxus eines MP3 Players oder einer Videofunktion verzichten.

TMC oder Traffic Message Channel

04.10.2009 von  
unter Tipps

Das TMC (Traffic Message Channel) ermöglicht Autofahrern Informationen über die aktuellen Verkehrsmeldungen zu empfangen. Überwiegend in Navigationssystemen eingebaut, können so Staus und Verkehrsbehinderungen umfahren werden.

Navigationssysteme und das TMC

Über den UKW-Rundfunk werden nicht nur die aktuellen Radiosendungen und das RDS Signal, sondern auch das TMC Signal übertragen. Die mit einem TMC ausgestatteten Geräte suchen den Sender selbst, wechseln aber nicht den laufenden Radiosender. Für die automatische Routenberechnung nutzen die Navigationssysteme das TMC.
Die Verkehrsbehörden der einzelnen Länder und der ADAC speisen die Daten in das System ein.

Wie funktioniert das TMC

Die Funktionsweise des TMC ist im Grunde ganz einfach. Jede sich ändernde Situation im Straßenverkehr wird als TMC Meldung versendet. Selbst wenn sich im Minutentakt die Situation verändert, meldet dies das TMC. Die Dienste des TMC sind kostenlos, in manchen Ländern, diese versprechen dann eine höhere Qualität der Verkehrsmeldungen, gibt es kostenpflichtige Dienste. Diese Meldungen werden dann verschlüsselt gesendet oder es wird eine sogenannte Local Table verwendet.

Vorteile des Dienstes

Der Vorteil bei TMC liegt darin, dass eine deutlich bequemere Reiseplanung möglich ist und Verkehrsteilnehmer nicht erst auf die Verkehrsnachrichten des Radiosenders warten müssen. So können Umwege direkt eingeplant werden und die Gefahr in einen Stau zu geraten ist wesentlich geringer. Ein weiterer positiver Effekt bringt das TMC mit sich, weil es nicht nur innerhalb von Deutschland verfügbar ist. Unter anderem wird der Dienst auch in Belgien, Finnland, Italien, Großbritannien, Österreich, Slowenien und Ungarn ausgestrahlt. Selbst in Australien, China, Singapur und den USA gibt es mittlerweile TMC Dienste.

„Traffic Message Channel“ Pro

Neben dem kostenlosen TMC gibt es das kostenpflichtige TMC Pro. Es ist noch genauer und automatisiert über die Autobahnsensoren die Staumeldungen. So werden die Warnungen schneller empfangen und es kann eher darauf reagiert werden. In Deutschland sind die Kosten mit dem Kauf des Navigationssystems beglichen, wobei aber in anderen Ländern die Dienste extra abgerechnet werden.
Um aber rechtzeitig gewarnt zu werden und damit Zeit einzusparen, spielt es keine Rolle, welcher TMC Dienst genutzt wird.

Bildquelle: Highway-Foto © WillSelarep – iStockphoto.com

Karten für Navigationssysteme

Kartenmaterial ist entweder vorinstalliert auf dem Gerät oder kann heruntergeladen werden © Primabild - Fotolia.comStandardmäßig sind Navigationssysteme in Deutschland mit den Karten Deutschland, Österreich und Schweiz ausgestattet. Einige Systeme enthalten auch die gesamte Europakarte, hierfür muss aber meistens etwas mehr bezahlt werden.

Neue Karten für das Navigationssystem finden

Wer ins Ausland fahren möchte und dafür sein Navi verwendet, benötigt eben dann auch diese entsprechende Karte, um sich zurechtfinden zu können. Einige Anbieter ermöglichen auf ihren Internetseiten den Download für diese Karten. Die Karten für Navigationssysteme sind jedoch nicht kostenlos, und können, je nach Karte, schon mal über hundert Euro kosten.

Versionsnummer, Software und Betriebssystem beachten

Wer eine neue Karte für das Navi braucht, muss sich im Vorfeld informieren, welches das passende ist, denn nicht jede Karte ist für jedes Gerät geeignet. Oftmals spielt die Versionssummer der vorhandenen Software eine Rolle. Bei Handys mit einem GPS-Modul, welche zur Navigation genutzt werden, ist das angewendete Betriebssystem ausschlaggebend.

Installation einer neuen Karte

Ist die richtige Karte für das Navigationssystem gefunden, wird sich oft die Frage gestellt, wie diese auf das Navi gespielt wird.
Am häufigsten geschieht dies über den Computer. Die Software für das Gerät muss gestartet werden, diese ist meist beim Lieferumfang dabei, und die CD oder DVD mit dem Kartenmaterial muss eingelegt werden. Nach dem Anschluss des Navis über den USB-Anschluss wird mithilfe der Software die Karte auf das System oder die Speicherkarte übertragen.
Wichtig ist dabei zu beachten, dass genügend Speicherplatz vorhanden ist. Danach muss die Aktivierung erfolgen, um die Karte auch entsprechend nutzten zu können.
Sollte die Gerätesoftware nicht aktuell sein, empfiehlt es sich, diese erst upzudaten, so kann auch das Kartenmaterial aktualisiert werden.

Karten für Navigationssysteme gibt es unter anderem für Europa, Westeuropa und Nordamerika. Es ist ratsam, die Karten, welche älter als ein Jahr sind zu aktualisieren, denn das Verkehrsnetz kann sich ändern und es können Fehlrouten berechnet werden und in eine Sackgasse führen.

In regelmäßigen Abständen bieten die Hersteller Kartenmaterial an, welches auf dem neusten Stand ist. Diese sind jedoch ebenso kostenpflichtig, wie das Downloaden der Karten für Navigationssysteme selbst. Weitere Interessante Informationen erhält man im PKW Blog.

Bildquelle: Karten-Foto © Primabild – Fotolia.com